CITIZENFOUR aftermath – Warum sollten wir uns an der GDL ein Beispiel nehmen?

Die Filmvorführung CITIZENFOUR hat unseren Space heute mit insgesamt 25 Interessierten wieder komplett gefüllt.
Stefan Ullrich, der aufgrund des Streiks bei der Bahn leider nicht körperlich zugegen sein konnte, führte die Veranstaltung per Live-Schaltung (was sehr gut zum Thema passte) ein. Zwar bedauerte er, dass er nicht vor Ort sein konnte, nahm den Streik bzw. die Gewerkschaften jedoch als positives Beispiel dafür, dass Vereinigungen von Menschen sich Unternehmen, Regierungen und scheinbar übermächtigen Gegnern entgegenstellen und als Korrektiv und Gegenpol wirken. Er rief auf, Vereine und Gruppen zu bilden und zu unterstützen, um auf demokratische Weise Missständen zu begegnen.
Er verwies auf Panoptismus und Postpanoptikum und beschrieb die negativen Auswirkungen allumfassender Überwachung auf die Gesellschaft und das persönliche Verhalten eines Jeden, da jeder – auch die Überwacher selbst, davon ausgehen müssen, überwacht zu werden.
Der Film CITIZENFOUR zeige für ihn v.a. die Möglichkeit, wie sich ein Einzelner, mit Hilfe der Medien und damit der Öffentlichkeit zur Wehr setzen kann.
Im Anschluss an den Film wurde noch in lockerer Runde diskutiert. Viel Interesse wurde für die morgige spontane Cryptoparty im Space des Hackzogtums gezeigt. Außerdem konnten wir neue Mitglieder gewinnen und feiern mit dem 42. Mitglied ein schönes Jubiläum.